SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD
Fachklinik für spezielle Schmerztherapie

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Informationen zum Thema Schmerz und Schmerztherapie

ARTHRITIS
weiterer Such begriff: Arthritiserkrankung

Was ist Arthritis?

Arthritis ist eine Sam melbezeichnung für Gelen kerkrankungen, die durch eine Entzün dung der Gelen kflächen verursach t werden. Die Entzü ndung kann ein Gelen k (Mo narthritis), wenige Gelen ke (Oligoar thritis) oder fast alle Gel enke (Pol yarthritis) betreffen.

Die Sym ptome (= Krank heitszeichen) einer Arthritis sind meist Sch merzen, Sch wellung, Überwärmung und/oder Be wegungseinschränkung des betroffenen Gelen kes. Sel tener kann es auch zu einer Rö tung (v. a. akute Formen), Gelen kerguß (= Flüss igkeit im Gelenk) oder zu einem Gelenkempye m (= Eiteransam mlung im Gelenk) kommen. Im Verlauf chronischer Arth ritiden (= über einen längeren Zeitraum bestehende Gelenken tzündungen) sind die Spät folgen meist ein Fun ktionsverlust des Gelenkes mit Destru ktionen (= Zers törung bestimmter Gelenksbestandteile), Feh lstellungen (= die Geome trie des Gelenkes wird verändert), Kon trakturen (= Ver kürzungen bestimmter das Gelenk umgebender Weich teilstrukturen, die zu einer Bewegungs einschränkung des Gelenkes fü hren) und Anky losen (= Gelenkvers teifung) (nach Pschyrem bel, 258. Auflage; Ges undheitpro.de). Auch die Ar throse ist eine Spät folge der Arthritis.

Verschiedene Arthritis -Formen

Eine Arthritis kann sehr viele verschiedene Ur sachen haben, im folgendem Absat z soll kurz auf die in Deu tschland wichtigsten Formen eingegangen werden:

Spezielle Schmerz therapie:

Persist ierende (= trotz Basis behandlung verbleibende) Beschwerden / Schmerzen sind bei Arthritis leider nicht sel ten und geben dann Anl aß zu einer speziel len Schmerztherapie.

Sehr bewährt hat sich die therapeu tische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Be täubungsmittel), insbesondere in Form von kontinuierlichen Nerven blockaden mittels eingepflanztem Katheter. Eine wichtige Neben wirkung dieser Therapie ist eine begleitende Sympathikolyse (= Er weiterung der Blutgefäße), denn unter einer guten Durch blutung heilen entzündliche P rozesse sicher ab. Hinzu kommt die überaus wichtige Ta tsache, daß bei einer verbesserten, lo kalen (= örtlichen) Durchblu tung auch spezifische Med ikamente (im Falle der infektiösen Arthritis Ant ibiotika, evtl. antivirale Su bstanzen oder auch Ant imykotica (= Mittel gegen P ilze)) viel besser und ef fektiver wirken können.

Daß Lokalanästhet ika (= örtliche Betäu bungsmittel) auch entzündungshem mend wirken, ist zwischenzeitl ich wissens chaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfah ren wollen, so klicken Sie hier.

Methoden beschreibung "Kontinuierliche Nervenblockaden mit Katheter":

  1. Nervus femoral is (vorderer Oberschen kelnerv): Bei dieser Methode suchen wir von der Vordersei te des Oberschen kels her, handbreit unterhalb des Leist enbandes mit einer Kan üle in der Tiefe den Oberschenkel nerv auf und legen in die Nervenscheide (Ge websumhüllung des Nerven) einen dünnen Kunststof fschlauch (Kat heter) ein. In den näch sten 2-3 Woc hen spritzen wir dann mehr mals täglich eine verdünnte örtliche Betäubungsm ittellösung ein. Dabei wählen wir die Konzen tration des Wirkstoffes so, daß die gro be Kraf t und dam it die Beweg lichkeit erhalten bleibt, aber die Schmerz emp findlichkeit deu tlich herabgese tzt oder ga r auf gehoben ist.
    Anwendungsbereiche
    : Kniegelen kschmerzen und teilweise Sprunggelen kschmerzen
  2. Gegen Schmerzen im Hüftgelen k kann vorgenannte Met hode verändert angewendet werden (der sog. 3 in 1-Bloc k oder die Plex us l umbalis-Blockade): Wenn man die Menge der ört lichen Betäubungsmittel lösung erhöht (ca. 25-35 ml) und wäh rend des Einspri t zens den Oberschenkel abstau t, wird die Wirkstof flösung nach oben get rieben (innerhalb der Nerv enscheide) und betäu bt weitere Nerven, die die genannten Körpergeb iete versorgen.
  3. N. ischiad icus (Isch ias -Nerv): Bei dieser Methode suchen wir von der O berschenkelrückseite her, hand breit unter dem Ges äß, den Ischiasnerv in der Tie fe mit einer Kanüle auf und legen einen dün nen Kunststoffschlauch in die zugehörige Nerven scheide (Nervenumhüllung) ein. In den folgenden 2-3 Wochen wird dann in diesen Sch lauch mehrmals täglich eine verdünn te, örtliche Betäubungsmittellösung völlig schmerzfrei eingespritzt. Je nach Wirkstoffkonzen tration kommt es dann im Versorgun gsgebiet des Nerven zu einer Verm inderung der Schmerzempfindlichkeit bis hin zur Sch merzfreiheit.
    Anwendungsbereiche: Fußgelenkschmerzen
  4. Plexus brach ialis: Die Ein pflanzung des Katheters erfolgt nahe der Achsel höhle am inneren Oberarm oder im seitlichen unteren Hals bereich (der sog. interskalenäre Zu gang).
    Anwendungsbere iche: Ellbogen schmerzen und Handgelen kschmerz, auch Fin gerschmerzen, in der sog. retrograd hohen Var iante oder beim interskalenä ren
    (= zwischen zwei Muskelansät zen im unteren, seitlichen Halsber eich) Zugang auch Schultergelen kschmerzen.


Viele gute Gründe sprechen für eine stationäre Behand
lung in der SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD,
so z.B.:

Für M itglieder gesetzlicher Kranken kassen bieten wir auf der Grund lage des § 40 bzw. 111 SG B V Rehabilitat ionsbehandlungen an und für Patienten m it pr ivater Krankenkasse werden Krankenhausbehand lungen gemäß OPS 8-918 durchgeführ t. Die Kl inik ist beih ilfefähig. Teilweise übernehmen auch Ren tenversicherungen und Beru fsgenossenschaften die Kos ten für eine stat ionäre Schmerztherapie.
Die Kosten übernahme muß aber zu vor (gilt auch für pri vate Kassen oder Beihi lfe) beant ragt werden.

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Impressum Aktualisiert:>11.09.2009</> <strong>Arthritiserkrankung</strong>